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Villa Nigroni, Vezia
Die Villa Nigroni steht auf dem Gemeindegebiet von Vezia und gehört zu den bedeutendsten Villen im Tessin, sowohl wegen ihrer Architektur als auch wegen der Ereignisse, die seit Beginn des 18. Jahrhunderts, dem Zeitpunkt der Errichtung des Hauptgebäudes, mit ihr verknüpft sind.
Die Villa Nigroni steht auf dem Gemeindegebiet von Vezia und gehört zu den bedeutendsten Villen im Tessin, sowohl wegen ihrer Architektur als auch wegen der Ereignisse, die seit Beginn des 18. Jahrhunderts, dem Zeitpunkt der Errichtung des Hauptgebäudes, mit ihr verknüpft sind.
Architektur und Natur verschmelzen harmonisch zu einem wunderschönen Garten, der einen Besuch wert ist. Er ist in zwei ganz unterschiedliche Zonen geteilt: einen Ziergarten nach italienischem Vorbild und einen grossen englischer Garten.
Der näher bei der Villa gelegene Teil des Gartens ist einer der wenigen in italienischem Stil im Tessin. Der Ziergarten wurde in den Jahren 1910 bis 1920 angelegt und weist typische Elemente des 17. Jahrhunderts auf: in Form geschnittene Pflanzen, mit abgerundeten Steinen eingefasste Blumenbeete, kunstvolle Brunnen, Statuen und Verzierungen aus Schmiedeeisen. Der andere Parkteil im Norden, zwischen der alten und der neuen Kantonsstrasse, ist eine natürlichere, weniger «konstruierte» Landschaft – ein «englischer» Park.
Die Villa Negroni wurde an der Wende des 17. zum 18. Jahrhunderts von Carlo Morosoni aus Lugano gebaut (der ursprüngliche Name der Villa lautete denn auch Villa Morosini) und sollte später zahlreiche grosse Umbauten erfahren. Sie wurde zu einem Treffpunkt der mondänen Gesellschaft. Grosse Namen der italienischen Kultur des 19. Jahrhunderts – Politiker, Intellektuelle, Musiker, Künstler – waren oftgesehene Gäste im Landhaus von Morosoni.
1860 wurde die Villa erweitert, bevor sie 1910 sie in den Besitz des Grafen C.A. Negroni aus Mailand überging. Dessen Sohn Giovanni Antonio, ein Architekt, kümmert sich um den vollständigen Umbau der bestehenden Gebäude und die Erweiterung der Villa. Dabei achtet er sorgfältig darauf, den Charakter der ursprünglichen Architektur zu wahren.
Die letzte der zahlreichen Umbauten in der Geschichte der Villa Negroni ordnete die Gemeinde Lugano an, die die Villa 1976 erwarb. Verschiedene Institute verlegten ihren Sitz hierher. 1990 genehmigte die Gemeindeverwaltung den Vorschlag der Tessiner Bankiervereinigung, deren Centro di Studi Bancari in der Villa unterzubringen. Es hat bis heute dort seinen Sitz.
PostAuto-Haltestelle
Villa Negroni Linie 62.442Link wird in einem neuen Fenster geöffnet Lugano–Vezia–Cureglia–Tesserete (nur Rückfahrt)
Villa Negroni Linie 62.444Link wird in einem neuen Fenster geöffnet Lugano–Lamone–Bedano–Torricella (nur Rückfahrt)
Parkeintritt
Der Eintritt ist kostenlos. Ein Teil der Villa kann auf Anfrage beim Sekretariat der Tessiner Bankiervereinigung besichtigt werden.
Weitere Informationen
Associazione Bancaria Ticinese
Villa Negroni
6943 Vezia
| Tel.: | +41 (0)91 966 21 09 |
| Fax: | +41 (0)91 966 05 69 |
| E-Mail: | info@abti.ch |
| Internet: | Associazione Bancaria |
