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Dornach-Arlesheim
Der Bahnhof Dornach-Arlesheim ist mit der Verknüpfung von S-Bahn, Tram und sechs Buslinien einer der wichtigsten Umsteigeknoten im öffentlichen Verkehrsnetz der Kantone Basel-Landschaft und Solothurn. Bevor das vorliegende Projekt Ende 2008 in Angriff genommen wurde, waren die Umsteigebeziehungen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern aufgrund der peripheren Lage der Personenunterführung und der fehlenden Orientierungsmöglichkeit unbefriedigend und nicht kundenfreundlich. Die Ein- und Aussteigemöglichkeiten waren nicht benutzerfreundlich und schon gar nicht behindertengerecht. Weiter war die Wendemöglichkeit für Busse unangemessen, die Haltestellen der Bus- und PostAuto-Linien befanden sich in einem schlechten Zustand und waren unübersichtlich. Zudem behinderten sich der öffentliche und der Indi-vidualverkehr auf dem engen Bahnhofplatz und die Tramwendeschlaufe (Radius 12 m) war zu knapp bemessen (hoher Unterhalt).
Ende 2008 fiel der Startschuss für die Realisierung des, durch das Agglomerationsprogramm geförderten, Projekts. Die neuen zum grossen Teil überdachten Haltestellen der Verkehrsträger liegen zukünftig nah beieinander und garantieren kurze und bequeme Umsteigewege. Zusätzlich zur peripher gelegenen, bestehenden Personenunterführung verbindet eine neue, zentral platzierte Unterführung die beiden SBB-Perrons bzw. die angrenzenden Quartiere. Berücksichtigt werden bei der Neugestaltung ebenfalls die Ansprüche der kombinierten Mobilität: Ca. 250 neue Velostandplätze sind beidseits der SBB-Gleise an den Ausfallachsen platziert. Für Park + Ride-Kunden stehen total 45 Plätze zur Verfügung, zudem runden Kiss + Ride-Plätze sowie Taxistandplätze das Gesamtbild ab. Die funktionalen Probleme von Tram- und Busbetrieb konnten ebenfalls gelöst werden.
Durch die leichte, transparent und nicht bestimmende Architektur sowie die Ausgestaltung und Signalisation des Bahnhofplatzes und der angrenzenden Strassen als Begegnungszone wird ein attraktives und sicheres Umfeld für sämtliche Verkehrsteilnehmer geschaffen.
Mit der auf privater Initiative basierenden Realisierung der westlich des Bahnhofs liegenden Quartierplanüberbauung (2010-2011) erfährt die Umgebung des Verkehrsknotens eine weitere Aufwertung.



