Die Via del Ferro

Morobbiatal

In Carena beginnt die Via del Ferro, eine Themenroute zu den ehemaligen Standorten der Eisen- und Bergbauindustrie, die bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts das obere Morobbiatal prägte. Die Hammerschmiede, die beiden Bergwerke des Tals und der Schau-Kohlenmeiler sind nur einige der geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt. 

Die PostAuto-Linie ins Morobbiatal startet in Giubiasco und durchquert die Dörfer Lôro, Pianezzo, Paudo und Sant'Antonio. Ein schöner Panoramablick reicht von den Wäldern über die Magadino-Ebene, den Lago Maggiore und die Brissago-Inseln. Im Dorf Carena (Haltestelle "Carena"), wo noch heute das alte Zollhäuschen steht, beginnt die Via del Ferro, eine Themenroute zu den ehemaligen Standorten der Eisen- und Bergbauindustrie, die bis zu Beginn des 18. Jahrhunderts das obere Morobbiatal prägte. Auf dem Weg gibt es eindrückliche Zeugnisse aus jener Zeit zu entdecken, darunter die spektakulären Überreste der Hammerschmiede (ca. 20 Minuten Wegzeit vom Ort entfernt) und des Hochofens in Carena, der nach über zwei Jahrhunderten in der Senke wieder ans Licht gelangte, sowie die beiden 2005 wiederentdeckten Bergwerke (im Innern nur geführte Besichtigungen) und den Schau-Kohlenmeiler. Der Weg führt weiter über die bergige Landschaft der Alpe di Giumello und erreicht über einen seltenen Bergkieferwald den Schutzwald von Giggio. Die Via del Ferro kann auf einem Rundweg von Carena aus (etwa 16 Kilometer) in rund fünfeinhalb Stunden verkürzt zurückgelegt werden. Die gesamte Route hingegen ist ein grenzüberschreitender thematischer Weg auf historischen Pfaden, die das Morobbiatal über den Motto della Tappa (2078 m ü.M.), auch Cima Verta genannt, mit den lombardischen Tälern Cavargna und Albano verbanden.

Die gesamte Strecke ist rund 25 km lang (entlang des Val Cavargna) und etwas weniger bis nach Garzeno im Val d'Albano. Die Wanderung muss in mindestens zwei Etappen unterteilt werden.  

Die ideale Wanderzeit für die Via del Ferro ist vom späten Frühling bis im Herbst. Unter Umständen liegt in der Höhe auch im Juni noch Schnee, was die Begehung erschwert. 

Der Weg ist nur für erfahrene Wanderer geeignet und erfordert an einigen Stellen Schwindelfreiheit.

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Haltestelle: «Carena»

Reservation

Für Gruppen von 10 oder mehr Personen: obligatorische schriftliche Reservation mit mindestens zwei Arbeitstagen Vorankündigung (Mo-Fr bis 15 Uhr). 

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