Parc Ela

Der grösste Naturpark der Schweiz

Im Herzen Graubündens in der Pässelandschaft von Albula, Julier und Septimer befindet sich der grösste Naturpark der Schweiz. Der Parc Ela lockt mit intakter Natur und Landschaft sowie einem reichen Kulturerbe, das vom Jahrtausende alten Handel und Austausch zwischen Nord und Süd zeugt.

Landschaft und Kultur im Parc Ela sind vom jahrtausendealten Handel über die Pässe geprägt. Stattliche Häuser lassen den einstigen Wohlstand der Fuhrleute und der Zuckerbäcker erahnen. Zehn Dörfer mit Ortsbildern von nationaler Bedeutung, zahlreiche Kirchen, darunter die ehemalige Klosterkirche in Mistail aus dem 8. Jahrhundert, sowie einige Burgen warten darauf, entdeckt zu werden. Doch der Parc Ela ist kein Museum. Hier leben und arbeiten 5500 Menschen mit einer kulturellen Vielfalt, die sich auch in den hier gesprochenen Sprachen äussert: Romanisch, Italienisch und Deutsch.

Drei Moorlandschaften von nationaler Bedeutung, blumenreiche Trockenwiesen, alpine Tundra: Im Parc Ela zeigt sich die Vielfalt der Natur auf einer Fläche von über 548 km 2. Ein Viertel dieser Fläche ist als besonderer Lebensraum geschützt. 19 Gemeinden in den Talschaften von Albula und Surses arbeiten zusammen, um den Naturpark aufzubauen und mitzuhelfen, Natur und Landschaft zu erhalten, die Wirtschaft zu stärken und Gäste und Einheimische für Umweltthemen zu sensibilisieren.

Savognin, der Hauptort des Surses, dehnt sich auf beiden Seiten des Flusses Julia aus, über den eine romantische, aus dem Mittelalter stammende Brücke führt. Das Dorfbild wird von drei stattlichen Kirchen geprägt. Schon dem bekannten Maler Giovanni Segantini (im Surses 1886–1894 ansässig) fiel die einzigartige Naturschönheit in diesem Tal auf. Das reizarme Klima mit starkem Südeinfluss zeichnet sich durch eine relative Trockenheit und viele Sonnentage aus.

Wanderungen

1080 km markierte Wanderwege führen Wanderlustige durch Schluchten und auf Grate, über Weiden und durch karge Steinlandschaften durch den Parc Ela. Wir empfehlen Ihnen die Alp Flix, eine Schatzinsel der Artenvielfalt, und die Exploratour – Wandern vom Kontinent zum Ozean. Diese Wandertipps finden Sie in der rechten Spalte bei den weiterführenden Links.

Lieber geführt unterwegs?

Nebst Themenwegen bietet der Parc Ela auch ein breites Angebot an geführten Exkursionen. Eine Liste mit den Angeboten finden Sie ebenfalls in der rechten Spalte bei den weiterführenden Links.

In schwindelnd er Höhe – Klettersteig Senda Ferrada

Suchen Sie die grosse Herausforderung? Erleben Sie die Faszination «Klettern» und die Bewegung in der Vertikalen. Adrenalinschübe sind garantiert in den Steilwänden am Piz Mitgel (3159 m). Total 1320 Höhenmeter, 220 Tritte, 1 km Drahtseil, einen Überhang sowie zwei schmale Grate gilt es zu überwinden, um über den Klettersteig Senda Ferrada den Gipfel zu erreichen. Der spektakuläre Klettersteig verbindet das Erlebnis eines sportlichen Eisenwegs durch eine senkrechte Wand mit der Besteigung eines Dreitausenders mit überwältigender Aussicht.

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Foto: Lorenz A. Fischer