Betriebs- und Fahrzeugoptimierung

PostAuto verbraucht in der Schweiz jährlich ca. 42 Mio. Liter Diesel. Deshalb unterstützt sie die Entlastung der Umwelt von Treibstoffemissionen und fördert die Reduktion des Treibstoffverbrauchs. Beispiele hierfür sind:

  • Pionierarbeit mit CO 2neutralen Brennstoffzellenpostautos
  • Beschaffung von Hybridfahrzeugen
  • Effiziente Wagenumläufe
  • Schulung Fahrpersonal nach EcoDrive
  • Förderung des Fahrpersonals mittels regelmässiger Begleitung durch Eco-Coaches

Der Treibstoffverbrauch der PostAuto Schweiz AG

 

2010 2013
Diesel: 39 600 000 Liter 42 000 000 Liter
Erdgas: 70 300 Kilogramm 44 000 Kilogramm
Benzin: 8 000 Liter 2 400 Liter
Km 103 200 000 km 107 600 000 km

CO 2-Bilanz von PostAuto (Klimabelastung in t CO 2-Äquivalent)

2013: 107 600 000 km   136 619 t CO 2
2012: 107 000 000 km 135 331 t CO 2
2011: 104 300 000 km 130 353 t CO 2
2010: 103 200 00 km 127 076 t CO 2

Abgasnormen

Seit Januar 2014 dürfen in der Schweiz nur noch Fahrzeuge in Verkehr gesetzt werden, welche die Abgasnorm EURO-6 erfüllen. Mitte 2014 beträgt der Anteil Postautos welche die strengen Abgasnorm Euro 5, EEV oder Euro 6 erfüllen bereits 44% der gesamten Flotte. Die älteren Fahrzeuge welche die modernen Abgasnormen nicht erfüllen sind hauptsächlich Ersatzfahrzeuge und werden vorwiegend in ausserordentlichen Situationen eingesetzt. Der grösste Teil der Fahrleistungen wird mit Fahrzeugen welche mindestens Euro 3 erfüllen, erbracht.

Begleitende Massnahmen

Seit Ende 2013 sind 16 Eco-Coaches im Einsatz, sie begleiten die Fahrerinnen und Fahrer im Berufsalltag und analysieren gemeinsam mit ihnen den Fahrstil und geben ihnen Verbesserungsvorschläge auf den Weg. Voraussetzung für das Coaching ist, dass die Fahrerin oder der Fahrer bereits einen Eco-Drive Kurs besucht hat und mit den Eco-Grundregeln vertraut ist. Die Eco-Drive-Kurse werden von der Postauto-Fahrschule angeboten, fast alle Fahrerinnen und Fahrer haben diesen eintägigen Kurs in den letzten fünf Jahren einmal besucht.

Als weitere Massnahme werden die Verbrauchszahlen periodisch ausgewertet.  Um eine positive Verbrauchsentwicklung zu fördern werden die Auswertungen regelmässig dem Personal präsentiert, ein Teil der Einsparungen wird an das Fahrpersonal weitergegeben.

Erste Wasserstofftankstelle der Schweiz

Die Herstellung erfolgt mit einem Elektrolyseur, der aus Wasser und Strom Wasserstoff produziert. Wird der Strom durch das Wasser geleitet, spaltet sich das Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff auf. Zwei Hochdruckkompressoren verdichten den Wasserstoff auf mindestens 410 bar, gespeichert wird er in Hochdruckspeichern. Schliesslich kann der Wasserstoff an der Zapfsäule mit bis zu 350bar vollautomatisch in die Brennstoffzellenpostautos getankt werden. Zum Antrieb der Fahrzeuge wird der Wasserstoff in der Brennstoffzelle wieder in Strom umgewandelt, indem er kontrolliert mit Sauerstoff zusammengeführt wird. Der Wasserstoff hat damit die Aufgabe eines Stromspeichers.

Wasserstoff mit erneuerbarer Energie produzieren

Der Wasserstoff, mit dem die Brennstoffzellenpostautos betankt werden, wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen wie Wasserkraft, Sonnen-, Windenergie und Biomasseanlagen gewonnen.