Technologie, AmiGo

Diese Technologie steckt hinter AmiGo

Die AmiGo Fahrzeuge sind nicht nur wegen ihrer gelben Farbe und dem Posthorn ein Hingucker. Ihre hochmoderne Sensorik – bestehend aus Kameras, Radar- und Lidarsensoren – ist unauffällig in das Fahrzeugdesign integriert. So wirken die Fahrzeuge vertraut und alltagstauglich.

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Technologiegrafik eines autonomen AmiGo Fahrzeugs mit Kameras, Radar, Lidar und Ultraschall-Sensoren.
Durch die Daten der 36 Sensoren erhalten die Fahrzeuge ein präzises Gesamtbild der Verkehrssituation

Die AmiGo Fahrzeuge erfassen ihre Umgebung mit einer Kombination aus Kamera-, Radar-, Lidar- und Ultraschallsensoren. Durch die Stärken der unterschiedlichen Sensoren entsteht dank «Sensorfusion» ein präzises Gesamtbild der Verkehrssituation: Kameras erkennen visuelle Details wie Verkehrszeichen oder Ampeln, Radare messen zuverlässig Abstände und Geschwindigkeiten – auch bei schwierigen Witterungsbedingungen – und Lidar-Sensoren erstellen hochauflösende 3D-Modelle der Umgebung.

Alle Sensordaten werden direkt im Fahrzeug in Echtzeit verarbeitet.  Leistungsstarke Bordcomputer analysieren Bewegungen von Fahrzeugen, Personen und Hindernissen und treffen darauf basierend sichere Fahrentscheidungen. Dadurch bleibt das System auch in Tunneln oder Tiefgaragen voll funktionsfähig.

Die Algorithmen werden mit umfangreichen Tests und Simulationen trainiert. Im Verkehr greift das Fahrzeug auf diese Modelle zurück, um regelkonform und vorausschauend zu reagieren.

Zuerst wird unter kontrollierten Bedingungen getestet

Bevor AmiGo auf die Strasse kommt, wird das gesamte Einsatzgebiet sorgfältig geprüft. Die vorgesehenen Strecken werden auf Testarealen und im öffentlichen Raum abgefahren und detailliert analysiert. So wird sichergestellt, dass alle Anforderungen für einen sicheren Betrieb erfüllt sind.

Auf abgesperrtem Gelände werden seltene und anspruchsvolle Situationen simuliert – etwa plötzlich auftauchende Hindernisse. Diese Tests helfen, das Verhalten des Fahrzeugs gezielt zu beurteilen und weiterzuentwickeln.

Schritt für Schritt zum fahrerlosen Betrieb

Anschliessend wird das Fahrzeug im öffentlichen Verkehr mit einem Sicherheitsfahrer oder einer Sicherheitsfahrerin an Bord eingesetzt. Diese Person überwacht das System und greift nur dann ein, wenn es die Situation erfordert. Sämtliche Systemreaktionen und Interventionen werden dokumentiert und fliessen in die sicherheitstechnische Bewertung ein.

Erst wenn die Sicherheitsnachweise vollständig erbracht sind, fährt AmiGo ohne Sicherheitsfahrpersonal. Auch dann ist das Fahrzeug jederzeit mit einer Leitstelle verbunden, die den Betrieb überwacht und bei Bedarf unterstützt. So kann sichergestellt werden, dass AmiGo jederzeit zuverlässig und sicher unterwegs ist.

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